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Gestöhnt wird überall
Lustvolles Politkabarett von und mit Frederic Hormuth
Zum Programm:
Ob bei Opel oder an der Börse. Ob in der Einraumkneipe, Zweiraumwohnung oder Dreierbeziehung: Gestöhnt wird überall. Auf höchstem Niveau oder völlig niveaulos. Das Leben funktioniert nun mal wie Telefonsex. Wer keine Geräusche macht, wird abgehängt. Ob in den Hinterzimmern der Macht oder den Schlafzimmern der Machtlosen. Wer nicht stöhnt, dem geht’s zu gut. Oder er ist schon eingeschlafen. Erfahrene Liebhaber wissen es längst: Stöhnen kann ein durchaus produktiver Akt sein. Und die reinste Motivation.
Frederic Hormuth mischt tagesaktuelles Kabarett mit peppigen Piano-Songs und garstiger Alltagssatire. Intellektuelle Schärfe paart sich mit südhessichem Draufgängertum. Er verbeisst sich verspielt in die Politik, verteilt kokett Streicheleinheiten und zückt dann spontan wieder die verbale Peitsche. Genüsslich zerpflückt er die schmutzigsten Hintergedanken der diversen Interessenvertreter. Er geht in den Clinch mit den Parteien, ärgert sich über Wahlversprechen und andere Liebestöter.

Die Kanzlerin bezeichnet Deutschland als "die rote Laterne" Europas. Die SPD träumt von käuflicher Wählerliebe. Volksverteter erlauben sich wie selbstverständlich die dicksten Dinger. Die CSU versucht, bei aller Nächstenliebe nicht rot zu werden. Und alle haben Angst, eines Morgens mit Oskar im Bett zu erwachen, zur Linken natürlich.
Deutschland ist politisch dauerverklemmt. Es fehlt die Experimentierfreude. Reden wir darüber! Zeigen wir uns gegenseitig die Stellen, an denen dringend angepackt werden müsste. Und vor allem: Hören wir auf, uns dafür zu schämen. Denn gestöhnt wird überall.
Regie: Lutz von Rosenberg-Lipinsky
Die Presse über Frederic Hormuth:
„Anregend, aufreizend, aberwitzig.“
Kölner Stadtanzeiger
„Hormuth überzeugt mit tief schürfenden Gedanken, aufgelöst
in brillantem Wortwitz und Heiterkeit. Man muss ihm einfach zuhören.
"
Hannoversche Allgemeine
„Wortgewaltig und sprachkreativ rattert er mit dem Tempo eines Turbo
und dem Temperament eines Taifuns durch ein pfiffiges Programm. Hochmusikalisch
an den Tasten und clever jonglierend zwischen Kalauern und Pointen präsentiert
er seine ziemlich anspruchsvolle Show zwischen Comedy und Kabarett“.
Münchner Tageszeitung
„Mit federnden Schritten nimmt er mit seiner ungeheuren Präsenz
die Bühne in Beschlag und feuert gleich aus der Hüfte die erste
einer Vielzahl von Pointen ab“
Darmstädter Echo
„Frederic Hormuth hat es - salopp gesagt - einfach drauf. Herrlich
und voller Pointen gestalten sich seine Ausführungen, ohne Netz und
doppelten Boden spielt er mit Worthülsen, dreht sich mit Finesse auf
dem dünnen Eis des Polit-Kabaretts. Und es kommt an.“
Die Rheinpfalz
Kurzbiographie:
Frederic Hormuth wurde völlig unvorbereitet in Mannheim geboren und hat sich mittlerweile zum Südhessen hochgearbeitet.
Mit seinen Soloprogrammen ist er bundesweit auf dem Streifzug durch die Kleinkunstbühnen, Kulturinitiativen und kabarettistisch erschlossenen Regionen des Landes.
Als Texter beliefert er beispielsweise das Mannheimer Kabarett Dusche, Christoph Brüske, Ingo Börchers oder Bülent Ceylan, denen er seine besten Pointen verkauft. Die allerbesten behält er für sich.
Darüber hinaus ist er als Regisseur, Musiker, leidenschaftlicher Zuschauer und Konsument von Fruchtsaftschorlen im Kleinkunstbereich tätig und veröffentlicht seit Anfang 2007 täglich Kolumnen auf seinem Internet-Blog.
Ausgezeichnet ist er auch, unter anderem als Träger des Kleinkunstpreises des Landes Baden-Württemberg, des Passauer „Scharfrichterbeils“, des Münchner „Kaktus“ und des „Schwarzen Schafes vom Niederrhein“. Er trägt die Preise mit Fassung.
